Wollen wir die Kreisfreiheit?

Richtig oder falsch? Wer entscheidet?

21. Nov. 2017 – Ist der Bürger wirklich unfähig, über die Frage der Kreisfreiheit der Stadt Neu-Ulm selbst zu entscheiden? Günter Gillich, Susanne Knecht, Erich Krnavek, Roland Prießnitz, Klaus Rederer und Andreas Schuler sind hier anderer Meinung und haben sich entschlossen, die Gründung einer Interessengemeinschaft Neu-Ulmer Bürgerinnen und Bürger einzuleiten. Das Ziel ist, einen Bürgerentscheid über diese Frage in Gang zu setzen.
Die bisherige Informationspolitik des Oberbürgermeisters wird als einseitig, unvollständig und unpräzise empfunden. Die bereits abgehaltenen Bürgerinformationsveranstaltungen dienten mehr der Selbstdarstellung des OB, als dem vorgegebenen Zweck.
Völlig offen ist bisher, ob die Kosten für das Kreisfreiheitsprojekt auch nur ansatzweise seriös kalkuliert sind, und ob nicht zum Schluss die Bürger mit höheren Gebühren und die Neu-Ulmer Unternehmen mit steigenden Gewerbesteuersätzen das Abenteuer bezahlen dürfen. Weiter sind die Initiatoren der Interessengemeinschaft der Meinung, dass die negativen Folgen der Abspaltung Neu-Ulms für den Landkreis unseriös kleingeredet werden. Es darf auch grundsätzlich die Frage gestellt werden, ob Neu-Ulm als große Kreisstadt in den letzten 40 Jahren nicht sehr gut gefahren ist, und dass diese bewährte Konstellation auch zukünftig für die Stadt und den Landkreis die beste Lösung wäre.
Hier müssen alle Karten auf den Tisch und das letzte Wort in dieser sehr gewichtigen Angelegenheit muss der Souverän selbst, nämlich der Bürger haben.
Um einen wirklich fairen Informations- und Entscheidungsprozess in Gang zu setzen, hat sich der oben genannte Personenkreis entschlossen, eine Interessengemeinschaft „NUXIT, so geht´s net!“ ins Leben zu rufen, zu deren Gründung zeitnah alle interessierten Neu-Ulmer eingeladen werden.

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